Die besten Tipps um das beste Steak zu Hause zuzubereiten

vom Fleischsommelier Goran Gluvacevic

Das Wichtigste ist es, ein qualitativ hochwertiges Fleisch zu kaufen. Das erkennt man optisch an der dunkelroten bis bräunlichen Farbe. Je dunkler das Stück Fleisch desto zarter ist es. Hohe Priorität hat auch eine intramuskuläre Fetteinlagerung, die man an der Fettmarmorierung erkennt. Diese Marmorierung ist als Geäst aus feinen Fettäderchen, die sich durch das Fleisch ziehen, zu erkennen. Diese sind verantwortlich für den intensiv saftigen und zarten Geschmack des Fleisches, da sie bei Hitze schmelzen und die besonderen Aromen freigeben. Dies liegt vor allem daran, dass Fett ein Geschmacksträger ist und je mehr Fettanteil ein Stück Fleisch hat, umso saftiger wird es.

Die Struktur des Fleisches sollte sich fest anfühlen und bei leichtem Druck mit dem Finger keine Druckstellen behalten.

Für die Zubereitung muss die Pfanne auf mindestens 200   erhitzt werden. Bitte kein Öl in die Pfanne geben, denn es wird auf jedes Stück Fleisch einzeln aufgepinselt.

Je nach gewünschter Garstufe können die Bratzeiten variieren. Um ein 250g Stück Rinderfilet „medium“ zuzubereiten, brät man die beiden Hauptseiten jeweils ca. vier Minuten und die Eckseiten ca. eine Minute an.

Ganz wichtig ist es, das Steak danach 10 Minuten ruhen zu lassen. Und das am besten im Ofen bei 50   Ober und-Unterhitze. Das Fleisch sollte alle 3 Minuten gewendet werden. Dadurch binden die Proteine den geschmackvollen Fleischsaft, damit er beim Anschneiden nicht ausläuft.

Salz und Pfeffer werden erst ganz zum Schluss, je nach Geschmack, über das Steak gestreut.

Guten Appetit.

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